Theater am Scholl

Den Beginn der Theaterarbeit am Geschwister-Scholl-Gymnasium markierte die Premiere von Jura Soyfers Stück "Der Weltuntergang" im Jahr 1990. Seitdem entstand jedes Jahr eine neue Produktion, wobei die Theater-AG entweder Stückvorlagen bearbeitete oder zu einem Thema eine Eigenproduktion entwickelte. Die jeweiligen Gruppen nahmen an unterschiedlichen Schultheater-Festivals wie der "Maskerade" oder den "Schultheater-Tagen im FFT" teil.
Logo TheaterSeit dem Schuljahr 2000/2001 hat sich die Theaterarbeit am Scholl dahin gehend verändert, dass die Theater-AG in der Sek I angeboten wird (leider nicht durchgängig in jedem Schuljahr), während der Literaturkurs in der Jahrgangsstufe 12 den Oberstufenschülerinnen und -schülern die Möglichkeit bietet sich kreativ auf der Bühne zu betätigen. Wünschenswert ist, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Theater bekommen haben, in der Oberstufe ihre Arbeit im Literaturkurs fortsetzen.

Die Theater-AG bzw. der Literaturkurs bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich kreativ-künstlerisch zu betätigen: Neben dem Erarbeiten einer oder mehrerer Rollen steht das Entwickeln von Spiel- und Inszenierungsideen im Mittelpunkt. Wenn nicht mit einer literarischen Textvorlage gearbeitet wird, können eigene Texte entwickelt und umgesetzt und zum Schluss zu einer Collage montiert werden.
Neben den spielerisch-kreativen Aspekten wird handwerklich und technisch begeisterten und motivierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, ihr Können bei der Produktion der Kostüme, der Requisiten und des Bühnenbildes auszuprobieren. Licht- und Tontechnik sind Aufgabenbereiche, die ebenfalls - Dank der guten Ausstattung unserer Aula - viele Möglichkeiten zur Unterstützung des Spiels bieten. Bei der Theater-Arbeit geht es weniger um die Förderung schauspielerisch begabter Einzelner, sondern um das gemeinsame Erarbeiten und Erspielen einer Theater-Produktion. Wie in allen musischen Fächern oder Bereichen ist das Lernen in der Theater-AG und im Literaturkurs ein ganzheitliches, wobei der Schwerpunkt weniger im kognitiven, als vielmehr im emotionalen, kreativ-künstlerischen und sozialen Bereich liegt.

Nicht wenige ehemalige "Schollerinnen und Scholler" haben heute beruflich mit dem Bereich Theater/Kultur zu tun und für die meisten war die Theater-AG bzw. der Literatur-Kurs der erste Schritt auf dieses Ziel hin.

Die Fachleute im Bereich Theater/Literaurkurs sind Frau Stapper-Wehrhahn und Herr Kaysers.